logo українською | français | english |
presse
konzerte | aktuell | CD | überraschung

Hudaki,
das sind Mischas Kapriolen, die kein Bartok aufschreiben und kein Konservatorium unterrichten kann, und das sind Katias alte, traurige und spöttische Lieder, die zauberhafte Stimme der jungen Olga, das sind auch Vasia, Volodia der Cymbalist, Jura und Volodia-Bassist, die das alles singen und spielen, ohne je eine Partitur gesehen zu haben.

Kateryna Yarynych: Gesang
Olga Senynets: Gesang
Vasyl Rushchak: Baraban, Sopilka
Michajlo Shutko: Geige
Yura Bukovynets: Klarinette, Taragot, Sopilka
Volodymyr Korolenko: Cymbalum
Vitalyk Kovach: Gitarre, Gesang
Serhij Kovach: Bayan, Plonka
Volodia Tishler: Kontrabass

 

Presse- und Freundesstimmen:

L'écoute des mondes, Espace 2, Radio Suisse Romande du 11.8.2013
Hudaki Village Band, une nouvelle image musicale des montagnes d'Ukraine
http://www.rts.ch/espace-2/programmes/l-ecoute-des-mondes/5007773-l-ecoute-des-mondes-du-11-08-2013.html

Radio SRF 3, World Music Special vom 8.8.2013
Hudaki Village Band, eine Perle des Buskers Festivals in Bern.
http://www.srf.ch/sendungen/world-music-special/die-welt-in-den-gassen-von-bern

Bote der Urschweiz, 17.6.2013
SCHWYZ – Sie kämen aus einem Dorf im Herzen Europas, das auf keiner Landkarte zu finden sei, so stellten sich die «Hudaki» vor. Obwohl sie weiterhin in erster Linie Dorfmusikanten sind, die dort an Hochzeiten aufspielen, sind die Bandmitglieder schon weit herumgekommen. Dem Tourprogramm ist zu entnehmen, dass sie oft in der Schweiz auftreten. Sie bringen von dort traditionelle, lange überlieferte Lieder mit. Nachdem beispielsweise die Juden aus Nischnje Selitschtsche, die einst die besten Hochzeitstänze spielten, deportiert worden sind, übernahmen Roma deren jiddische Musik. Die jüngsten Einflüsse der Popmusik haben davor offenbar haltgemacht. Kaum waren die Musiker auf der Bühne, entfesselten die Trommel und das hackbrettartige Cimbalon den Rhythmus und verschmolzen mit den anderen Instrumenten und den weiblichen Gesangsstimmen.

Schweisstreibende Rhythmen
Die Übergänge zwischen den Stücken waren teils nahtlos. Bei Unterbrüchen führte Flötist Yura Bukovynets, ein gebürtiger Wiener, den es als Aussteiger in die Karpaten gezogen hat, durchs Programm. Er erklärte: «An den Festen wird mindestens 20 Minuten am Stück gespielt und gesungen, bis alle schweissnass sind.» Als kleine Einlagen bewegten sich die Musiker tänzerisch auf der Bühne, und der Geiger spielte sein Instrument einmal gekonnt mit der Hand hinter dem Rücken. Zwischen all den virtuosen Melodien mit fröhlichem bis dramatischem Inhalt passte während des Konzerts im Chupferturm Schwyz dann auch eine ruhige, beinahe andächtige Soloeinlage der jungen Sängerin Olga Senynets.  

Badische Zeitung, 25.3.2011
Ein urwüchsiges Gemisch aus Traditionen
Die ukrainische Gruppe Hudaki spielte zum Auftakt des String Time Festivals in Weil am Rhein.


In den Liedern der Gruppe Hudaki geht es um Freude und Traurigkeit, um Glück und Leid, um Liebe und Verrat, um Freundschaft und Krieg, also eigentlich um das ganze Leben. Und ihre Musik beinhaltet eine ganze Welt. "Viele machen World Music, nehmen verschiedene Stile und rühren sie zusammen, und dann kommt mal etwas Schönes dabei heraus, mal weniger. Wir machen auch World Music, aber alles, was wir dazu brauchen, finden wir in unserem Dorf", erklärte Yura Bukovynets im Gewölbekeller des Alten Rathauses in Weil am Rhein.

Hudaki stammt aus einem kleinen Dorf in den ukrainischen Karpaten, das im vergangenen Jahrhundert viele Male seine Nationalität wechseln musste, in dem aber Ukrainer, Ungarn, Rumänen, Roma und Juden seit langer Zeit friedlich zusammenleben, wie Bukovynets betonte. Und all diese Leute haben ihre musikalischen Traditionen eingebracht, aus denen ein vielfältiges und urwüchsiges Gemisch entstand, das die neunköpfige Gruppe am Mittwoch authentisch den rund 80 Besuchern im Gewölbekeller präsentierte.

Hudaki hat die lebendigen Traditionen aufgenommen, Vergessenes wieder ausgegraben, und inszenierte am Mittwoch ein brodelndes Gebräu von praller Lebendigkeit. Mit einer heiteren, beschwingten und fröhlichen Tanzmusik unterhielten die Musiker ihr Publikum, deren Ausgelassenheit sich sogleich auf die Zuhörer übertrug. Man spürte die urwüchsige Kraft der über Generationen mündlich und akustisch weitergegebenen Lieder, die in dem Karpatendorf an Hochzeiten und Festen gespielt werden, und das mit großer Ausdauer.
An Geige, Gitarre, Akkordeon, Klarinette, Kontrabass, Trommel und Cymbalum agierten die Musiker mit teils erstaunlicher Virtuosität, aber bisweilen auch mit leicht unsauberer Intonierung. Das tat dem Spiel der Gruppe jedoch keinen Abbruch, es verstärkte vielmehr den Eindruck authentischer Dorfmusik. Mit tollen Stimmen überzeugten Katia Shpenovych und Olga Senynets die Besucher, besonders Olga, die ein Lied a cappella sang. Gegen Ende des Konzerts kehrte die Gruppe wieder zur ausgelassenen Feiertagsmusik zurück und hinterließ ein begeistertes Publikum, das faszinierende musikalische Einblicke in eine ferne Welt genommen hatte.

Freie Presse (Sachsen, Vogtland) 22.11.2010
Urwüchsiges aus den Karpaten
Plauen - Die ukrainische Hudaki Village Band hat am Freitagbend im Malzhaus Maßstäbe gesetzt für den diesjährigen Folkherbst-Wettbewerb. Vor rund 150 Gästen präsentierten sich die Musiker als urwüchsig, unverfälscht und innovativ. Und das, obwohl sie nur Melodien aus ihrer Heimat präsentierten, einem Tal in den ukrainischen Karpaten. Ihr Konzert war Vielfalt pur. Die neunköpfige Band überraschte, indem sie die Instrumente wechselte und mehrere, variabel einsetzbare Gesangsstimmen präsentierte.
(...) Die beiden Sängerinnen elektrisierten zudem mit einem Tanz. Diese Vernetzung von Ausdrucksformen machte den Abend spannend.

Radio Suisse Romande, 27.6.2010
Sendung von Vincent Zanetti - "A l'écoute des mondes"
(...)Ihre jüngste CD ist ein Meisterwerk, sowohl was die Musik als auch die Poesie und die graphische Darstellung betrifft. Sie ist das Werk von Dorfmusikanten, die sich entschlossen haben, ihr Schicksal zu packen und ihre Leidenschaft zu leben, egal in welchem Zustand sich die Gesellschaft befindet, in der sie leben. (...) Eine hervorragende Leistung. Ich muss gestehen, dass ich nicht erwartet habe, ein derartiges Werk aus der Ukraine zu erhalten.(...)

Bote der Urschweiz
14. Juni 2010
Die Hudaki Village Band übertrug die ukrainische Lebensfreude in ihr Konzert.

Am Samstag gastierte die Hudaki Village Band aus Nischnje Selischtsche in den ukrainischen Karpaten im Chupferturm und begeisterte das zahlreich erschienene Publikum mit ihrer traditionell sinnlichen und rhythmischen Musik.
Publikum in Bann gezogen
Im ersten Konzertteil führte die Hudaki Village Band das Publikum mit zuerst eher ruhigen, traurigen und zum Teil spöttischen Liedern in die ukrainischen Traditionen ein und gab schon bald eine erste Kostprobe von ihrem unglaublich flinken Können an den zahlreichen Instrumenten. So verschmolzen unter an derem Stimmen, zarte Melodien aus der Hirtenflöte, Klarinette, Geige und Perkussion miteinander, all dies unter einer unglaublichen Präsenz der Musiker. Im zweiten Konzertteil drehten Hudaki dann aber nochmals kräftig auf und zogen das Publikum mit Rhythmus, den traditionellen Instrumenten, kräftigem Gesang und einer unglaublichen Freude an der Musik erst richtig in ihren Bann. Die musikalisch überbrachte ukrainische Lebensfreude verfehlte ihreWirkung auf jeden Fall nicht, und so verlangte ein begeistertes Publikum mit riesigem Applaus nach Zugaben.

freizeitfreunde.de, Berlin 14.6.2010
Hudaki waren DIE Entdeckung der Saison bei den Sonntagskonzerten im Spiegelsaal: 180 begeisterte Gäste haben nicht umsonst applaudiert...

Magdeburger Volksstimme, 22.3.2010
Neun Musiker aus Osteuropa feierten in Salzwedel ein musikalisches Fest
Wildes Temperament im Hansa
"Wir möchten ein Konzert, das euch so lange wie möglich in Erinnerung bleibt“, ist das Motto der ukrainischen Band „Hudaki“. Die neun temperamentvollen Musiker aus Osteuropa waren am Sonnabend im Hanseat zu Gast und zauberten mit ihren Instrumenten den Charme der ukrainischen Karpaten in das soziokulturelle Zentrum. (...)
Viele Altmärker tanzten fröhlich zu den verrückten und rasanten Rhythmen
Egal worüber die Künstler sangen, nach dem stundenlangen Feuerwerk der ukrainischen Musiker waren die Beine vom Tanzen müde, die Kehlen vom Mitsingen heiser und das Publikum froh....

Altmark Zeitung 22. März 2010
Hudaki feierten im Hansa ein ukrainisches Fest
Sieben Instrumentalisten, zwei Sängerinnen - und schon konnte das Fest beginnen. Das Publikum traute sich zu Beginn nur zaghaft vor die Bühne. Doch dauerte es nicht lange, bis sich die Tanzfläche füllte. Die Dynamik, der Rhythmus der Lieder - es gab keine Chance, sich den Klängen von Hudaki zu entziehen.
Als Sängerin Olga - die Jüngste der Gruppe - die Bühne betrat, die Musiker ihre Instrumente beiseite legten und die blonde Schönheit zu singen begann, herrschte im Konzertsaal Totenstille. Die Gäste ließen sich von dem Gesang fesseln.

Radio France Culture, 17.2.2008
Sendung "Equinoxe", Caroline Bourget
Hudaki, wörtlich übersetzt die Musikanten, aus dem Dorf Nischnje Selischtsche, lassen uns ins geographische Zentrum Europas eintauchen. Dort vereinigen sich Csardas, Polka, a-cappella Gesänge, Balladen sowie Klezmer- und Zigeuerklänge zu einem kontrastreichen Ganzen. Das Ensemble Hudaki schafft es, mit den zarten Melodien der Hirtenflöte, den teuflischen Rhythmen der Geige, dem samtenen Klang der Gitarre und dem rund und voll tönenden Cymbalum, die reichhaltige musikalische Tradition zu erhalten, ohne in den sowjetischen Folklorismus zu verfallen, der so viel Repertoire verkitscht hat.

Badische Zeitung, 15.03.2007
Musik, die aus der Seele kommt
Die ukrainische Folkloreband Hudaki feiert bei der Weiler String Time ihre Deutschland-Premiere
1400 Kilometer nordöstlich vom Dreiländereck liegt Nizhnije Selishtshe, ein Dorf in Transkarpatien. Wie Musikanten dort zu Festen aufspielen, die schon mal zwei bis drei Tage am Stück dauern können, und was für ein musikalischer Wirbelwind dabei entstehen kann, davon erhielten die Besucher des String Time Festivals am Dienstag im Gewölbekeller des Alten Rathaus in Weil am Rhein einen überzeugenden Eindruck. Die Gruppe, die sich schlicht Hudaki nennt, was übersetzt so viel wie Musikanten bedeutet, ist ein Spektakel für sich, ein Erlebnis, das beim Konzertbesucher bleibende Spuren hinterlässt.
(...)
Was sich zuvor noch still und unauffällig Richtung Bühne bewegte, gab im Handumdrehen ein Tempo von Null auf Hundert vor. In warmes Licht getaucht, sich selbst in der Musik verlierend, vollführten die Künstler ein wildes Potpourri aus Csardas, Klezmer, Polka, Balladen, stimmungsvollen a cappella Sequenzen, den Kontrast von zarten Melodien an der Hirtenflöte zum unwiderstehlichen Schmelz der Geige, milde Gitarrenklänge oder pochender Rhythmus der traditionellen Percussion Instrumente.

Ein Konzert von Hudaki ist mehr als Musik, es ist auch eine Aufführung, die uninszeniert und spontan wirkt. Was den Auftritt so authentisch wirken lässt, sind dabei nicht die folkloristischen Kleider, es ist der subtile Einsatz der Körpersprache, die dem Gesungenen noch mehr Ausdruck verleiht. Sängerin Katja lächelt verschmitzt, die Augen blitzen und schauen weit in die Ferne, sie schmettert mit einer tragenden und durchdringenden Stimme die Texte in den Raum, die eine noch so banale Alltagserfahrung in poetische Verse kleiden. Transkarpatien ist ein Bundesland im Südwestzipfel der Ukraine, und grenzt an die Grenzen zu Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Polen. Hudaki singen über die vielen Facetten des Lebens, Wünsche und Träume, überliefern mit dem Gesang alte Geschichten und bewahren so das kulturelle Erbe der Region, bringen die Zuhörer zum Lachen, zum Mitfühlen, gar zum Mitmachen und sich Einlassen, transportieren die Musik nach außen und gehen gleichzeitig in ihrem künstlerischen Tun auf – „pädagogisch unbelastet“, wie sie selbst sagen, ein unbeschwerter, natürlicher Drang zum Ausdruck der Seele. Daniela Buch

Thurgauer Zeitung, 26.3.2007
Temperamentvoller Auftritt
(...) Hudaki begeisterte mit fröhlichen Tänzen und traurigen Balladen.
Ganz ohne Mikrofone, Verstärkeranlagen oder andere Elektronik begeisterte die ukrainische Folkloregruppe Hudaki am Samstag im Kulturrestaurant Frohsinn die Zuhörerinnen und Zuhörer mit einer beeindruckend satten Klangfülle.
Nach einem ersten rassigen Tanz begrüsste Volodia Tischler (Kontrabass, Gitarre) das Publikum in seiner Muttersprache. Verstanden hat ihn wohl kaum jemand. Was dem Hörgenuss keinen Abbruch tat. Auch das zweite Stück fuhr mit heissen Rhythmen in die Beine. Man würde, so viel war schon klar, die Musik in vollen Zügen geniessen, auch wenn man von den Texten kein Wort verstand.
Umso überraschender dann, als für die weiteren Ansagen Yura Bukovynets (Klarinette, Taragot, Floiar, Drymba) das Wort hatte, wusste er doch in fliessendem Deutsch viel Interessantes über die Musik und ihre Herkunft zu berichten. (...) «Da ist viel Zeit zum Musizieren und Singen, zum Fröhlich- und Traurigsein. All das gehört zu unserer Musik.» Und wie sie die spielten, die feurigen Tänze und die melancholischen Balladen.

(...)
Hudaki sind nicht nur geübte Musiker, die brillant zu improvisieren verstehen. Die Musikanten sind auch sehr talentierte Sänger.
Sie begeisterten das Publikum mit schönstem Chorgesang und unterstützten als feinfühliger Hintergrundchor die überwältigende Stimme der Sängerin Katia Shpenovych
.
(...)
Höchst abwechslungsreich beeinflusst von verschiedenen Kulturen, zog die ukrainische Volksmusik das Publikum in ihren Bann. Kaum ein Fuss blieb ruhig im «Frohsinn», kaum ein Herz unberührt von den eindringlichen Klängen. Die «Hudaki» liessen sich auch nicht lumpen und spielten mit ansteckender Freude zwei lange Sets.

Die Oberbadische, 16.3.2007
Festival "String Time", Weil am Rhein
Bei "Hudaki" bleibt keiner still sitzen
"Hudaki" ist ukrainisch und heißt so viel wie "Musiker". Und das sind die sechs Mitglieder der Dorfmusik aus Transkarpatien mit Leib und Seele. (...) Frohsinn und Ernsthaftigkeit verschmilzt in den Melodien, die größtenteils in moll stehen. Beim schnellen Rhythmus der Trommel, dem virtuosen Spiel des Cymbalums, den Hirtenflöten, dem Klang der Geige und den mit allerlei Trillern verzierten Melodien der Klarinette wippt jeder mit den Füßen. Der Rhythmus des Tanzes der "Opryschky", der Räuber, ist so kompliziert, dass nicht jeder darauf tanzen kann. Doch so mancher - Kulturreferent Tonio Passlick nicht ausgenommen - schwang trotzdem das Tanzbein im hinteren Teil des Kellers.


www.myspace.com/hudaki, 16.2.2007
Dear Friends
My friend Alexander Rybalko first introduced your music to me. I played your album in my radio program in 2004. Your music is warm, sweet and dynamic to me. You are a perfect contemporary folk ensemble.
Many greetings from Istanbul
Muammer Ketencoglu


www.folkforum.nl, 1. 12. 2006
Midden-Europese Mix
Deutlich sind die Einflüsse der Zigeunermusik und des Klezmer, die Band spielt aktuelle-traditionelle Musik, Musik, wie sie im Dorf Nischnje Selischtsche noch täglich zu hören ist. Sie spielten auch eine ganz unverfälschte Klezmernummer.

Die von der erst 16jährigen Olya Senynets a-cappella gesungenen Lieder hinterliessen einen starken Eindruck. Als sie zu singen begann, wurde es ganz still im Saal, eine Darbietung von Format. Mit ihrer schönen Stimme und der Reinheit ihres Gesangs hatte sie dies verdient. Auch die andere Vokalistin Katia hat eine gute Stimme, wobei das Gefühl entstand, dass sie selbst in einem Stadion ohne Verstärkung auftreten kann.
Aber das wichtigste ist, dass diese Musik zum Tanzen einlädt, und das wurde im Badcuyp auch so verstanden. (...) Der Geiger spielte wie Jimi Hendrix... in den unglaublichsten Stellungen (...).

Le Républicain Lorrain, 27. 11. 2006
Sieben Ukrainer standen Samstag abend auf der Bühne "Léo Ferré". (Longwy, Frankreich). Das farbenprächige Konzert hinterliess einen starken Eindruck. Die beiden Sängerinnen, von denen eine erst 16 Jahre alt ist, haben die Reihen des "Léo Ferré" begeistert.

Pudkarpatskiy Rusyn, juin-juillet 2006
Tornado aus Maramarosch
"Wer kennt nicht Nischnje Selischtsche, das kulturelle Zentrum nahe der kleinenStadt Khust", mit dieser Frage wandte sich einer der Musiker sehr geistreich zu Beginn des phantastischen, neunzigminütigen Konzerts der Gruppe Hudaki in Uschgorod, am 4. Juli 2006 ans Publikum.
Alle Lieder werden in origineller Manier interpretiert, auf Maramaroscher Art, oder besser gesagt "à la Nischnje Selischtsche." Damit heben sich die Hudaki erfreulich von den akademischen Ensembles ab, an die die Bewohner von Uschgorod bereits gewöhnt sind. Sie verdienen zu Recht den Titel der Folkband Nr. 1 der Pudkarpatskiy Rus. (Transkarpatien). Die erotischen Lieder im Konzertprogramm zeugen klar davon, dass der Erotismus des Volks sehr elegant sein kann, ganz anders als der Kitsch, die Vulgarität und die Ignoranz, die sich in den letzten Jahren breit gemacht haben, noch unter Einfluss des sowjetischen Internationalismus und einiger unserer Dichter, die längst den letzten Rest von Stolz auf ihre Herkunft verloren haben. (...)
Eineinhalb Stunden sind vergangen wie im Flug. Der übervolle Saal applaudierte während langer Zeit stehend die Folkmusiker aus Selischtsche. Einmal mehr konnten wir uns davon überzeugen, dass die echte natürliche Volksmusik, nicht verdörrt, berarbeitet von akademischen Arrangeuren aus dem Donbass oder Kiew Säle füllen und ungestüme Begeisterung hervorrufen kann, und noch weit besser als die heruntergekommene Kunst, die alle Bühnen und den Ether füllen. (...)
Die kommenden Projekte von Hudaki sind: Das Festival "Selyska Spivanka", am 12. Juli am Peter- und Paulsfest in Nischnje Selischtsche, das sich langsam aber sicher zum Mekka des Folks entwickelt; später eine Tournee nach Belgien und Frankreich im November und Dezember. Wir hoffen, dass sie auf dem Rückweg nachhause wieder nach Uschgorod kommen und niemals vergessen, dass die Fans von Folkmusik in Uschgorod immer mit Begeisterung zum Konzert der Hudaki kommen werden. Ivan Goutnyk

Le Dauphiné Libéré, 8. 7. 2005
Eine ukrainische Stimmung auf dem Platz Saint-Marcel
Die Originalität dieser fünf Musiker und die Stimmer von Katia, die Dorffeststimmung haben das Publikum begeistert. Hudaki lässt sich übersetzen: Die Musiker, die niemand ernst nimmt. Hudaki steht aber auch für Einfachheit, Begeisterung, Freude, Leidenschaft, Talent und d die Freude daran, Fröhlichkeit zu verbreiten.


La Marseillaise, 27. 6. 2005
Grossartige und bewegende Auftritte der ukrainischen Gruppe Hudaki, die demnächst nochmals in der Region auftreten wird.

La Provence, 26. 6. 2005
Fête départementale de la musique, Cruis, Alpes de Haute Provence
Die Hudaki kamen aus der der Ukraine
R.F. Der Place de l'Abbaye bot den Rahmen für aussergewöhnliche Begegnungen, dies ganz besonders am Freitag Abend. Die Zuhörer waren sehr bewegt, dies ist noch schwach ausgedrückt, von der exzellenten Darbietung einer Musikantengruppe aus der Ukraine: Die Hudaki. Das besondere an dieser vom Volk kommenden Musik liegt darin, dass sie nie auf Notenpapier niedergeschrieben worden ist. Sie wird ganz einfach von einer Generation zur nächsten überliefert, wie ein kulturelles Erbe mit grossem menschlichem Tiefgang, sie spiegelt die Gefühle und das Leid des ukrainischen Volkes wider. Die alten, nostalgischen oder sich mokierenden Balladen rivalisieren in ihrer Schönheit mit den Liedern, die von der Schönheit des Landes, der Liebe, der Freundschaft, manchmal von Verrat und Rebellion, häufig vom Krieg erzählen. Diese originelle Gruppe wurde stark applaudiert – darüber hinaus bot sie dem Publikum die Gelegenheit, skurrile und bei einem solchen Fest selten gesehene Instrumente kennen zu lernen. Eine schöne Überraschung und ein schönes Geschenk.

Langenthaler Tagblatt und Berner Rundschau 15. März 2005
…Zuhörerschar ließ sich von den Hudaki-Musikanten und Sängerinnen begeistern.
Die Ausstrahlung der stimmgewaltigen Altistin Katja ist groß; ihr zur Seite steht die erst 15 jährige Olga mit dem feinen Mezzosopran, welche in drei, vier Sololiedern den lyrischen Gehalt zum Ausdruck bringt.
Zusammen mit den farbenfrohen Dorftrachten ein Bild der Lebensfreude, das sich der Zuhörerschar in Buchsi sympathisch eingeprägt hat.

«Der Zürcher Oberländer» / «Anzeiger von Uster», 21.06.2004
Das Publikum in der Oberen Mühle Dübendorf kam am vergangenen Freitag in einen ganz besonderen Genuss: «Hudaki» spielten Volksmusik aus Transkarpatien. Wehmütig, traurig - und dazwischen fegte es auch ganz schön.
Es braucht keine Bühnenshow oder ein grosses Lichtspektakel
Aufwändige Bühnenshow und Lichtspektakel brauchen die «Hudaki» nicht, einzig die Gitarre bedient sich eines Verstärkers. Nein, die fünf Musiker und die Sängerin von «Hudaki» verkörpern sich selbst. Sie leiden, lieben, lachen mit ihrer Musik, singen in den alten, wehmütigen oder spöttischen Balladen, die nie jemand aufgeschrieben hat, aber von Generation zu Generation weitergegeben wurden, von der Schönheit des Landes, von Liebe, Freundschaft, von Krieg, Rebellion und Verrat.
(…) «Hudaki», das ist Musik, wie sie an keinem Konservatorium gelehrt, von keinem Verlag abgedruckt wird, aber es ist Musik, die von der Ursprünglichkeit lebt und direkt in die Herzen geht.

 

Kontakt:
Hudaki
Kulturhaus Dolyna Khustets
90440 Nischnje Selischtsche
Transkarpatien
Ukraine
e-mail: info[at]hudaki.org
Tel: (380)97 512 97 98

Copyright © 2004 Hudaki. All rights reserved.